Enterprise 2.0 beschreibt den Einsatz von Web 2.0 im Unternehmen. Der Begriff wurde von dem Harvard-Professors Andrew P. McAfee in dem Artikel „Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration“ eingeführt. Dort definiert Andrew P. McAfee Enterprise 2.0 folgendermaßen:

„Enterprise 2.0 is the use of emergent social software platforms within companies, or between companies and their partners or customers“

In den beiden Gruppen im Rahmen der Lehrveranstaltung „Web 2.0 und die Gesellschaft“ haben wir das Thema „Enterprise 2.0“ vor allem in Bezug auf die Änderungen in der  Innen- und Außenkommunikation in Unternehmen diskutiert. Dazu habe ich zwei Gastreferenten eingeladen, um die aktuellen Entwicklungen in der Unternehmenspraxis zu beleuchten:

Die beiden Gastvorträge wurden in Adobe Connect aufgezeichnet und stehen allen Interessierten in Vimeo zur Verfügung.

Vielen Dank an die beiden Referenten für die interessanten Einblicke in das Thema Enterprise 2.0!

Gastvortrag von Dr. Jochen Robes (Weiterbildungsblog)

Gastvortrag von Harald Oppelcz (capinio)

Weitere Informationen zum Thema „Enterprise 2.0“ finden Sie auch hier:

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Eigene Identität in Social Media entwicklen, gestalten, pflegen ist eine Aufgabe für sich, der sich viele Menschen, u.a. Absolventen, Bewerber und Jobsuchende immer häufiger stellen müssen. Wie gestalten ich meine professionelle Identität in Social Media? Welche Strategie passt zu mir? Soll ich die private und die berufliche Identität trennen? Was gehört überhaupt zu der sog. digitalen Identität? Welche Tools und Plattformen eignen sich für welche Zwecke?

Diese und viele weiteren Fragen wurden in dem virtuellen Gastvortrag von Benjamin Schulz – Marketing Experte, Coach und Moderator bei werdewelt.info. Die Aufzeichnung findet sich im Vimeo-Kanal „Web 2.0 und Mobile Web“ und kann auch unten direkt angeschaut werden.

Vielen Dank an @Benjamin Schulz!

Web 2.0 schafft neue Wege im Personalmanagement und Personalbeschaffung. Das Thema Recruiting 2.0 ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer/Bewerber gleichermaßen interessant. Unternehmen entdecken neue Wege zur Positionierung in Web 2.0, sog. Employer Branding und erstellen nicht nur Profile in den Karrierenetzwerken (Xing, LinkedIn), sondern auch Fanpages in Facebook, wo der direkte Dialog mit Interessenten und Bewerbern stattfinden kann.  Jobsuchende, Bewerber, Selbstständige suchen nach neuen Möglichkeiten der persönlichen Markenbildung im Web 2.0, sog. Personal Branding. Spannend bleibt auch die Fragen nach Chancen und Herausforderungen von sog. Social Screening, d.h. Beobachtung und Bewertung der Aktivitäten der Mitarbeiter und Bewerber in Social Media.

Am vergangenen Montag habe ich den Gastvortrag zum Thema Recruiting 2.0 mit Frau Nina Kalmayer/newrecruiting – the HR Trend Scouts in Adobe Connect für die Studierenden im Modul „Web 2.0 und die Gesellschaft“ (AW448) aufgezeichnet. Fra Kalmeyer ist u.a. als Coach, Bloggerin, Autorin, Twitterista und Beraterin für Social Media & Recruiting aktiv und beschätfigt sich mit den aktuellen Trends aus der HR-Welt, insbesondere in den Bereichen Recruiting und Personalmarketing. Der Gastvortrag ist sehr spannend und gibt viele interessante Einblicke vor allem in aktuellen Entwicklung im Bereich Employer Branding, der auch neue Möglichkeiten für Informationsbeschaffung über potenzielle Arbeitgeber und den direkten Austausch mit Unternehmen für Jobsuchende und Bewerber schafft. Ich lade alle dazu ein, sich diese Aufzeichnung anzuschauenm u mehr darüber zu erfahren, was sich im HR-Bereich durch Web 2.0/Social Media verändert:

Recruiting 2.0 from Ilona Buchem on Vimeo.

@Nina Kalmayer – vielen Dank für Ihre Zeit und diesen spannenden Einblick!

Recht im Web 2.0

Veröffentlicht: April 24, 2012 in Recht 2.0
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Recht im Web 2.0 war das Thema des Gastvortrags vom Rechtsanwahlt Thomas Schwenke (Schwenke & Dramburg) aus Berlin. Herr Schwenke berichtet zu vielen aktuellen Themen und aktuellen Entwicklungen rund um Recht und Social Media im Blog spreerecht.de – sehr empfehlenswert für alle, die sich über rechtliche Aspekte von Facebook PlugIns, Google Analytics, Social Media Marketing und vieles mehr informieren wollen.

In seinem Vortrag gibt Thomas Schwenke verständliche Antworten auf viele komplexe Fragen, u.a.:

  • Warum gibt es Probleme mit dem klassischen Urheberrecht im Web 2.0?
  • Warum gewinnt die Diskussion zum Urheber- und Datenschutzrecht in der letzten Zeit an Bedeutung?
  • Wovon leben Soziale Netzwerke und inwiefern verhalten sie sich rechtskonform?

Schauen Sie sich die Aufzeichnung im Vimeo-Kanal oder direkt unten an. Für diejenigen, die gerne etwas dazu noch lesen möchten, gibt es das Buch von Thomas Schwenke „Social Media Marketing und Recht“ erschienen beim O’Reilly Verlag in 2012.

Vielen herzlichen Dank für den tollen Vortrag an @thsch

 

Kultur und Recht 2.0

Veröffentlicht: April 18, 2012 in Recht 2.0

Das neue Semester ist nun voll im Gange und ich bin froh über die vielen Studierenden, die den Kurs „Web 2.0 und die Gesellschaft“ belegen möchten. Gestern war der Raum mit jungen Menschen gefüllt, die sich an den Diskussionen rund um Kultur und Recht im Web 2.0 rege beteiligt haben. Wir haben verschiedene neue Kulturformen im Web 2.0 betrachtet, angefangen mit Crowdcreation und Film 2.0 bis hin zu der Foto-Sammlung der Library of Congress und Die Commons in Flickr. Die Frage war: Welche neue Formen der Erstellung und Nutzung von kulturellen Ressourcen gibt es im Web 2.0 und wie sieht es mit Urheber- und Nutzungsrechten aus? Im Bezug auf die Urheber- und Nutzungsrechte bin ich vor allem auf die neuen Lizenzierungsmodelle, wie Creative Commons, eingegangen. Die Studierenden sollten nun für Ihre E-Portfolios selbst eine passende Creative Commons Lizenz auswählen. Nach dem ersten Einblick in die Urheber- und Nutzungsrechte, haben wir und mit dem Thema Datenschutz im Web 2.0 beschäftigt. Hierzu gab es den ersten virtuellen Gastvortrag in diesem Semester – vorgetragen hat der Rechtsanwalt Laurent Meister, LL. M, der auch zu diesem und anderen Themen rund um Medien und Recht in seinem Blog medien-gerecht.de schreibt – empfehlenswert für alle, die sich für diese Themen interessieren!

Der Ausgangspunkt des Vortrags war, dass verschiedene Rechtsbereiche im Web 2.0 die Anwendung finden, u.a. Datenschutzrecht, Verbraucherschutzrecht, Urheberrecht, Markenrecht, Wettbewerbsrecht. Herr Meister hat auf eine sehr interessante und verständliche Art und Weise viele komplexe und gleichzeitig wichtige Aspekte des Datenschutzes erläutert. Ich möchte nicht viel vorweg nehmen und empfehle allen diesen interessanten Beitrag von Herrn Meister zu sehen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Meister für den Vortrag und die spannende Diskussion danach!

Der Vortrag wurde aufgezeichnet und kann im Vimeo-Kanal von allen Interessierten angeschaut werden.

Alles in allem – ein guter Semesteranfang!

Evaluation und E-Portfolios

Veröffentlicht: Februar 20, 2012 in Evaluation
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Das Wintersemester ist zu Ende und die Evaluationsergebnisse sind da. Ich blicke auf die gemeinsamen Erfahrungen im Modul „Web 2.0 und die Gesellschaft“ mit viel Freude zurück. Es war spannend die Erweiterung/Veränderung der mitgebrachten Perspektiven und die Entwicklung der Kompetenzen in der  E-Portfolio-Arbeit zu beobachten. Mit den Ergebnissen der E-Portfolio-Arbeit bin ich sehr zufrieden – viele Studierende haben Web 2.0 gestalterisch-kreativ eingesetzt und viele spannende Mikroartikel mit einer eigenen Reflexion geschrieben.

Hier ein paar gelungene Beispiele für E-Portfolios aus dem Kurs „Web 2.0 und die Gesellschaft“

Nach dem Semester ist vor dem Semester und damit kommt nun die Zeit für eine Reflexion. Hier helfen mir vor allem die Kärtchen, auf denen die Studierenden in der Abschlussveranstaltung die positiven und die negativen Eindrücke aus dem Seminar festgehalten haben. Daraus lerne ich vor allem, dass die Studierenden:

  • die interaktive Gestaltung der Lehrveranstaltung und die praktische Nutzung von Web 2.0
  • die Themenauswahl und die Themenbreite inklusive der Praxisbeispiele
  • die virtuellen Gastvorträge mit zusätzlichen Einblicken/Meinungen zu verschiedene Kursthemen
  • die E-Portfolio Arbeit insbesondere im Bezug auf die neue Möglichkeit der Leistungsdarstellung

auf der sonnigen Haben-Seite verbucht haben.

Auf der Soll-Seite stehen vor allem:

  • Die Vorgabe zu der Anzahl und zur thematischen Ausrichtung der Mikroartikel im E-Portfolio. Hier wünschen sich die Studierenden noch mehr Auswahl- und Gestaltungsfreiheit.
  • Hoher Zeitaufwand vor allem im Bezug auf die Recherche und das Verfassen von Mikroartikel im E-Portfolio. Hier schlagen Studierende vor: Zum einen, keine Angaben zum Umfang der Mikroartikel zu machen, und zum anderen, verschiedene Formate der E-Portfolio-Beiträge anzubieten.
  • Anmeldung bei vielen verschiedenen Web 2.0 Diensten. Hier schlagen Studierende vor, dass sich jeder Studierende am Anfang des Kurses eine temporäre E-Mail Adresse für den Kurs anlegt.

Ich danke allen für diese konstruktive Kritik und die Verbesserungsvorschläge! Diese werde ich bei der Konzeption und Gestaltung des Moduls im Sommersemester berücksichtigen.

Ambivalent bleiben, ähnlich wie im letzten Jahr, die zwei folgenden Punkte:

  • Freiwillige Teilnahme vs. Anwesenheitspflicht? Einige Studierende sind mit der freiwilligen Teilnahme zufrieden, andere  schlagen die Anwesenheitspflicht vor, um die regelmäßige Teilnahme zu erhöhen.
  • Web 2.0 Tools: mehr oder weniger? Einige Studierende wünschen sich noch mehr praktischer Erfahrung, andere plädieren für weniger Tools.

Im Bezug auf die letzten zwei Punkte möchte ich im Sommersemester einen Gamification-Ansatz ausprobieren, mit dem Ziel , ohne zu viel Zwang und Druck zur aktiven Teilnahme und zur über die direkten Erfahrungen im Seminarraum hinausgehende Exploration der weiteren Tools, Formate etc. anzuregen. Mal schauen, ob es klappt. Ich freue mich auf die neue Konzeptionsphase!

Seminar-Blog 2011 in Review

Veröffentlicht: Januar 1, 2012 in Uncategorized
Schlagwörter:

Der Jahresbericht von WordPress.com für den Seminar-Blog.

Ein Auszug:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa4.600 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

In 2011 gab es 19 neue Posts, damit vergrößerte sich das Archiv dieses Blogs auf 28 posts. Es wurden 2 Bilder hochgeladen, das macht 545kb an Bildern.

Mit 133 Besuchern war der 17. Oktober der geschäftigste Tag des Jahres.Wissensmanagement 2.0 war der beliebteste post an diesem Tag.

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