E-Portfolio Zitate

Veröffentlicht: Juli 13, 2013 in E-Portfolio
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Bei der Bewertung der E-Portfolios im Sommersemester 2013 sind mir viele interessante Reflexionen und Gedanken der Studierenden begegnet.

Hier einige meiner Lieblingszitate aus den E-Portfolios der Studierenden:

Zum Lernen im Web 2.0:

„Ich suche selbstverständlich im Internet. Ich mache mir darüber auch gar keine Gedanken, denn der Klick auf den Link ist schon so normal geworden wie das morgendliche Zähne putzen oder das Kochen des morgendlichen Kaffees.“

„Genau dieses Prinzip habe ich mir gerade selbst zum Nutzen machen können. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht, meine Wohnung zu renovieren. Da ich über Renovierung nur wenig Fachwissen besitze, habe ich kurzerhand meine Tätigkeit „Laminat verlegen“ bei Youtube eingeben und ich bekam viele Lehrvideos angezeigt. Auf Youtube werden mittlerweile pro Minute 72 Stunden Videomaterial hochgeladen. Da müsste eigentlich für jeden etwas dabei sein. Dies war jetzt nur eine Quelle des Lernens im Internet.“

„Ich partizipiere ungern im Internet, da man zwar durch Technologien des Web 2.0 einfach Inhalt veröffentlich kann, diesen jedoch wieder zu löschen gestaltet sich weitaus schwieriger. Meine Meinung unterliegt einer fortwährenden Veränderung, man lernt neue Dinge kennen oder ermüdet an anderen, sodass Äußerungen basierend auf einer Meinung aus der entfernteren Vergangenheit unverständlich erscheinen und im schlimmsten Fall dem kompletten Gegenteil der aktuellen Meinung entsprechen. Daher ist mir von Grund auf unwohl, wenn ich gezwungen bin durch partizipation im Internet diese aktuelle Meinung “in Stein zu meißeln”, gleichwohl ich damit noch nie schlechte Erfahrungen gemacht habe.“

Zur Identität im Web 2.0:

„Während man früher darauf geachtet hat, ein gepflegtes Äußeres zu haben, so muss man heute noch auf etwas anderes achten: das virtuelle Selbst. Es genügt oft nicht mehr, sich nur in der realen Welt zu präsentieren. Man muss dies auch online – im Web 2.0 – tun.“

„Das Problem ist, eine Identität im Internet wird immer wichtiger. „Bekomme ich deine Telefonnummer?“ ist schon lange „Bist du bei Facebook angemeldet?“ gewichen.“

„Aber die Welt und insbesondere das Internet wird immer schnelllebiger und so muss man festhalten, dass man ohne eine Identität im Web 2.0 zum einen einen Wettbewerbsnachteil hat und zum anderen auch Gefahr läuft sozial den Anschluss zu verlieren.“

„Meiner Meinung nach, müssen Schulen und Universitäten das Problem und die Chance der Identität im Web generell stärker thematisieren, um Schüler und Studenten für die Gefahren ihres Handels zu sensibilisieren. Zudem könnten die beruflichen Chancen einer guten Web-Identität deutlich gemacht werden und diese in Form von Pflichtunterricht angeboten werden.“

„So blicke ich mit dem erworbenen Wissen beispielsweise auch einer Bewerbung entspannt entgegen, weiß ich doch nun, worauf Firmen im E-Recruiting-Prozess achten und welche Fehler ich daher dringlich vermeiden sollte.“

„Ich persönlich nehme aus diesem Kurs vor allem die Erkenntnis mit, dass der Umgang mit der eigenen digitalen Identität ein größerer Stellenwert zugeschrieben werden sollte. Bei all den Enthüllungsskandalen der letzten Zeit wird einem doch vor Augen geführt wie machtlos man teilweise gegenüber manchen Apparaten ist. Eine wichtige Herausforderung sollte also auch weiterhin die Vermittlung und Weitergabe von Wissen sein, denn nur in einer aufgeklärten Gesellschaft kann man kritisch mit solchen Themen umgehen.“

„Eine der vielleicht größten Herausforderung im Umgang mit dem Web 2.0 ist die Entwicklung seiner digitalen Identität. Der Frage nachzugehen wer bin ich, was passt eigentlich zu mir und wie möchte ich mich präsentieren, ist ein wichtiger Bestandteil im verantwortungsvollen Umgang mit seiner eigenen Identität.“

„Heutzutage ist ein stimmiges Online-Profil – zumindest im IT-Bereich – Voraussetzung für den Beruflichen Erfolg. Dass man somit manchmal gezwungen ist, mehr preis zu geben als einem lieb ist lässt sich in einer vernetzten Welt nicht verhindern.“

„Auch wenn ich Jahrgang 81 bin, würde ich mich als als Digital Native bezeichnen. Ich bin mit C64, den ersten Nintendo`s und den ersten MD-PLayern aufgewachsen. Schon in den jungen Jahren hab ich also Kontakt mit “modernerer” Technik gehabt. Allerdings hatte dies ja noch nichts mit Identität 2.0 zu tun. Trotz des frühen Umgangs mit der Technik und meine Ausbildung in der EDV & Telekommunikationsbranche, bin ich erst Anfang / Mitte 2000 mit meiner ersten Idententität 2.0 online gewesen. Hier war es aber nur eine einfache Myspace DJ Seite, wie viele aus der Ecke hatteh, um DJ dates und FLyer zu aktualisieren. Also eher ein Webseitenersatz.“

Zur Arbeit mit E-Portfolios:

„War ich anfangs skeptisch, einen Onlineblog über ein Thema zu erstellen um mein erlangtes Wissen zu präsentieren, muss ich abschließend doch sagen, dass ein solcher Blog erstaunlich gut dafür geeignet ist für ein beliebiges Thema zu lernen und Informationen zusammenzutragen. Man kann relativ einfach anfangen indem man  immer, wenn einem etwas einfällt oder man Informationen gesammelt hat einen Beitrag dazu schreibt, der ersteinmal im Archiv gespeichert und Archiviert wird. (…) Während des gesammten Prozesses des Beiträge-Verfassens und Seiten-Pflegens haben andere User die Möglichkeit ihre Meinungen und Ihr Wissen einstreuen zu lassen, wodurch der Lernprozess nochmal um ein Vielfaches gesteigert wird.“

„Die Erstellung eines E-Portfolios für spätere Projektarbeiten kann ich mir sehr gut vorstellen. Meiner Meinung nach, passt diese Form der Leistungsüberprüfung viel besser in das Zeitalter der neuen Medien als das passive Auswendiglernen für Klausuren.“

„Unser Gehirn arbeitet in Interaktion mit anderen Menschen auf Hochtouren im vergleich zum alleinigen Lernen ohne Interaktion. Man hinterfragt eine Information doppelt, wenn man sie mit anderen teilen will.“

„In diesem Modul durfte ich noch das Tool WordPress  (inklusive Android App) kennen lernen. Ein interessantes Tool,  mit dem ich die neue Homepage von meinem Schachclub entwickelt habe. Mit der Hilfe von WordPress können auch nicht Informatiker sich bei der Homepage Arbeit mit einbringen.“

„Die Arbeit mit einem eigenen Blogs hat mir sehr gut gefallen. Dies war mein erster Blog. WordPress war mir nicht unbekannt, jedoch hatte ich noch keine eigene Seite erstellt. Vorher kannte ich nur die ePortfolie-Variante mit Mahara. Schlussendlich hat man jedoch mehr Möglichkeiten mit WordPress, als mit Mahara, deswegen würde ich immer wieder eher mit WordPress arbeiten wollen.“

„Ich halte diese Methode des Leistungsnachweises für den Kurs besonders passend, da es viel lehrreicher ist sich in dieser Form mit dem Thema auseinanderzusetzen, als beispielsweise durch eine Klausur.“

„Durch die Aufgabe einen eigenen Blog anzulegen und dort über Themen zu schreiben, die wir angesprochen haben, fand ich – vor allem unter dem Aspekt sich eine Plattform/ ein Tool seiner Wahl zu nehmen – richtig gut. Die Idee einen eigenen Blog zu füttern und über Dinge mich zu äußern, die mich interessieren, bewegen oder beschäftigen, ist dadurch belebt worden. Ich werde diese Art des Lernen und Aufbereitens fortführen.“

„Vor allem die Nutzung von WordPress und das Erstellen von E-Portfolios haben mir eine Menge Spaß bereitet. Die immense Vielfalt an Onlinediensten haben mich beeindruckt. Meine ersten Erfahrungen mit Blogs, Twitter, WordPress zu sammeln und deren Möglichkeiten zu erkennen, hätte ich wahrscheinlich im privaten Bereich nicht kennengelernt.“

„Das E-Portfolio hat sich ebenso als durchaus sehr lehrreiche als auch interessante Komponente herausgestellt. Ich habe mit großem Interesse die Gedanken der anderen Kursteilnehmer zu den verschiedenen Themen gelesen, denn genau das hatte ich mir in diesem Kurs vorgestellt. Eine Einsicht in die Sichtweisen anderer auf das Web 2.0.“

Im Sommersemester 2013 im Studium Generale lehre ich in drei Kursen im Bereich „Digital Media & Society“ in der Mediensoziologie. Diese sind:

  • Web 2.0 und die Gesellschaft
  • Mobile Web und die Gesellschaft
  • Medienforschung in Social Media

Alle drei Kurse sind gut ausgelastet mit Studierenden aus verschiedenen Fachbereichen und Studiengängen an der Beuth Hochschule. Es ist sehr spannend mit solchen heterogenen Gruppen zu arbeiten. Um die verschiedenen Interessen und Perspektiven aufzunehmen und für alle gewinnbringend einzusetzen, steht Projektgruppenarbeit zu ausgewählten Themen mit Kurzvorträgen in der Rolle der „Experten“ für das jeweilige Thema nach dem Ansatz „Lernen durch Lehren“ (LdL) auf dem Plan.

Die erste Bestandsaufnahme (Online Umfrage) diese Woche ergab viele interessante Einblicke in die Vorerfahrungen und Themen, die die Studierenden beschäftigen. Diese Themen sind, z.B.:

  • Digital natives, bin ich auch einer?
  • Digital Natives: Eine unpolitische Generation?
  • Web 2.0 und die Generation 50+?
  • „Generation-Facebook“: Aufwachsen mit Social Media?
  • Der gläserne Mensch: Web 2.0 eine Gefahr für die eigene Identität?
  • Der psychologische Einfluss der sozialen Netzwerke auf die Nutzer?
  • Wie wirkt sich Facebook & Co auf das soziale Verhalten im Alltag aus?
  • Auswirkung von Social Media auf zwischenmenschliche Beziehungen?
  • Internet – eher Werbung- als Informations- und Kommunikationsplattform?
  • Facebook- warum ist es auf einmal so berühmt geworden? Warum haben sich mittlerweile über eine Milliarde Menschen bei Facebook angemeldet?
  • Warum gibt man seine Privatsphäre teilweise komplett in sozialen Netzwerken auf?
  • Onlinesucht durch gesellschaftliche Zwänge (z.B. Facebook)?
  • Abhängigkeit, Nutzung und Intentionen bei der Nutzung von Social Media und den jeweiligen Nutzergruppen (Unternehmen/Privatleute,  jung/ alt etc.)?
  • Was für eine Auswirkung haben die Social Medien auf uns Menschen?
  • Für was wird das mobile Internet genutzt? Von wem wird es genutzt?
  • Sicherheit und Sicherheitslücken des mobilen Webs z. B. Ist Online-Banking auf einem mobilem Endgerät sicher?
  • Welche Daten werden im Internet weitergegeben wenn man sich in einem Social Network anmeldet und wie kann man sich schützen?
  • Rechtlicher Schutz im Mobilen Web (Schutz der Privatsphäre in Europa im Vergleich zu den USA und anderen Ländern)?
  • Welche Alternativen gibt es zu Facebook und StudiVZ?
  • Betrachtungsweisen von Social Media in anderen Ländern und Kulturen?
  • Potenzial und Gefahren von Social Media in Hinblick auf die Gesellschaft vor allem Jugendliche & Mobbing?
  • Kommunikation in Social Media im Studium?
  • Unternehmenskommunikation mit Hilfe von Web 2.0?
  • Forschungsmöglichkeiten im Bereich Social Media?
  • Welchen Einfluss hatte das mobile Web im Arabischen Frühling? (Revolutionen in Ägypten, Syrien etc.)?
  • Welchen Einfluss hat das mobile Web auf unseren Alltag? Wie verändert es uns? (z.B. Abhängigkeit vom Smartphone oder Apps)?
  • Welchen Einfluss hat das mobile Web auf unsere Privatsphäre (Stichwort Überwachungsstaat)? Gefahr des Machtmissbrauchs von Regierungen?
  • Internationale, Gender, Generationen Unterschiede in der Nutzung von Mobile Web?
  • Prognosen/Statistiken für die Zukunft: Was erwartet uns: Zielgruppen, Abhängigkeiten, Technologien wie Augmented Reality im Alltag (Google Glasses)?
  • Möglichkeiten für die Zukunft – Verbindung der Arbeitswelt und Geschwindigkeitsgrenzen (LTE)? Zukünftige Nutzungsbereiche von Mobile Web?
  • Auswirkungen auf das zukünftige gesellschaftliche Leben, u.a. Auswirkung von diversen User-Generated-Content auf dessen virale Verbreitung?
  • Wie sieht die Zukunft und Entwicklung der Social Medien aus? Wie wird „Social Media“ technisch in Zukunft in das „Leben“ eingebunden?

Vielen Dank an alle Studierenden für diesen Einblick in die Fragen, die Sie beschäftigen und auf die Sie Antworten suchen!

E-Portfolios im Wintesemester 2012/2013

Veröffentlicht: Februar 13, 2013 in Uncategorized

Und wieder nähert sich ein Semester dem Ende. Um das Wintersemester 2012/2013 aber noch auch „virtuell“ abzuschließen, möchte ich im Seminar-Blog die E-Portfolios der Studierenden aus dem Kurs „Web 2.0 und die Gesellschaft“ (d.h. Gruppe AW4481a montags und Gruppe AW4481b dienstags) vorstellen.

Im Rahmen des Kurses führte jeder Studierende ein eigenes E-Portfolio, in dem die Lernziele am Anfang des Semesters, die Reflexionen zu drei ausgewählten Vorlesungen, die zwei Gruppenprojekte zu Web 2.0 und Diversität (inkl. der schriftlichen Ausarbeitungen, die bald in einem E-Book zum Thema „Digitale Median und Diversität“ erscheinen werden und die Folien aus den Präsentationen in den Lehrveranstaltungen), die Abschlussreflexion am Ende des Semesters, sowie das  Impressum inkl. einer selbst ausgewählten Creative Commons Lizenz dokumentiert wurden.

Dabei konnte jeder Studierende ein für sich geeignetes Web 2.0 Tool aussuchen und zur Gestaltung von E-Portfolio nutzen. Die meisten haben mit Blogging-Tools gearbeitet, u.a WordPress und Blogger. Am Verlauf des Semesters sind viele tolle E-Portfolios enstanden. Ich freue mich diese E-Portfolios im Seminar-Blog präsentieren zu dürfen und wünsche allen eine spannende Reise durch die Vielfalt der individuellen Perspektiven und Erkenntnisse zu Web 2.0.

Hier die Liste der E-Portfolios aus dem Kurs „Web 2.0 und die Gesellschaft“ (#AW448, WS12/13):

Gruppe AW448 1a:

Gruppe AW448 1b:

Mit dem Start des neuen Wintersemesters im Studium Generale an der Beuth Hochschule für Technik in Berlin, erlebt auch das Modul AW448 “Web 2.0 und die Gesellschaft” ein gewisses Remake. Die Neuausrichtung ist mit der neuen Gastprofessur “Digital Media und Diversity” im FBI verbunden, welche im Gender- und Technik-Zentrum eingebettet ist. Im Rahmen der Gastprofessur soll ein Forschungscluster zu Gender- und Diversity-Themen in der Medienforschung in Bezug auf die digitalem Medien (u.a. Web 2.0 und Mobiles Web) entstehen.

In diesem Semester steht dementsprechend das Thema Diversity & Divide in der Gesellschaft im Vordergrund, d.h. wir widmen wir uns der Frage danach, inwiefern die Nutzung von Web 2.0 die Vielfalt und die Spaltung in der Gesellschaft zur Folge hat bzw. bereits vorhandene Spaltungen vertieft oder reduziert. Zum einem beschäftigen wir uns damit, wie Web 2.0 zu mehr Vielfalt in Bezug auf Gender, Alter, Herkunft und Ethnie durch die neuen Partizipations- und Vernetzungsmöglichkeiten beiträgt bzw. beitragen kann. Zum anderen betrachten wir Entwicklungen, die darauf hindeuten, dass Web 2.0 auch zu Spaltungen führen kann bzw. vorhandene Spaltungen verstärken kann. Wir vergleichen hierzu die Zugangsmöglichkeiten und die Nutzungspraktiken in verschiedenen Ländern und Weltregionen, und diskutieren Unterschiede in Voraussetzungen, sei es in Bezug auf Bildung, Kompetenzen, Einkommen, Behinderung oder soziales Milieu.

Neben der Thematisierung und den Diskussionen zum Thema “Web 2.0: Vielfalt und Spaltung” in der Lehrveranstaltung, finden im Wintersemester zwei studentische Projekte statt, in denen Studierenden ausgewählte Fallbeispiele in der Nutzung von Web 2.0 aus der Diversity-Divide-Perspektive betrachten und die Erkenntnisse in eigenen E-Portfolios dokumentieren. Am Ende des Semesters werden studentische Arbeiten als kompakte Zusammenfassungen in einem digitalen Buch erscheinen. Mehr dazu bald in diesem Blog.

Ich wünsche allen Studierenden einen gelungenen Start in das neue Semester und freue mich auf die spannende Zeit, die vor uns liegt!

Am 4. Juni 2012 hat uns Guido Brombach (DotCom-Blog) einige interessante Einblicke in das Thema „Politische Bildung und Web 2.0“ war das Thema am 4. Juni 2012. Guido Brombach arbeitet in der politischen Erwachsenenbildung beim DGB Bildungswerk. Er beschäftigt sich sowohl mit Medien, wie mit ihnen Politik gemacht wird, als auch mit Medien als Hilfsmittel für die Vermittlung. Es schreibt in seinem Blog:

Medien schreien nach selber machen, das ist seiner Meinung nach für den Lernprozess absolut entscheidend.

Guido Brombach ist bei dem virtuellen Gastvortrag insbesondere auf die partizipatorische Bildung und partizipatorische Bildungsangebote eingegangen. Vorgestellt wurde u.a. die Idee von Barcamps, die anhand eines spannenden Beispiels vom POLITCAMP anschaulich dargestellt wurde.

Ich empfehle die Aufzeichnung und bedanke mich bei @gibro für seine Bereitschaft auch sehr kurzfristig einen Vortrag in Adobe Connect gestalten zu wollen und können!

Politische Bildung und Web 2.0 from Ilona Buchem on Vimeo.

Am 15.05.2012 haben im Rahmen der Lehrveranstaltung „Web 2.0 und die Gesellschaft“ ein Gastvortrag und ein Mini-Workshop (diesmal alles real und nicht virtuell 😉 ) zum Thema „Wissensmanagement 2.0“ stattgefunden. Vorgetragen hat Martin Bregulla  aus der Firma Twoonix Software GmbH aus Berlin. Die kurze Einführung in das Twoonix-Wiki gab Melanie Unbekannt. Heute ist ein Nachbericht im Twoonix Blog dazu erschienen, in dem auch die Präsentation vom 15.05.12 zu finden ist. Aus diesem Anlass auch dieser Eintrag im Seminar-Blog.

Vielen Dank Martin und Melanie!

Wissenschaft 2.0 war das Thema im Kurs „Web 2.0 und die Gesellschaft“ am 21. und 22. Mai (AW448 1a + 1b).

Grundlage waren die verschiedenen Diskussionsstränge rund um die öffentliche Wissenschaft (Open Science), welche Prof. Gabi Reinmann in Ihrem Blogartikel zum Thema „Wissenschaft 2.0?“ beschreibt. Diese umfassen neue Möglichkeiten und Praktiken in den Bereichen:

    1. Wissenstransfer von der Theorie in die Praxis
    2. Öffentlicher Zugang zu Wissenschaft (Open Access)
    3. Öffentliche Beschäftigung mit der Wissenschaft
    4. Partizipative Wissensproduktion (Zusammenarbeit der Wissenschaftler)
    5. Öffentlich wirksames Wissenschaftsmarketing

Eine eigene Perspektive auf diese und verwandte Themen hat Dr. Wolfang Reinhardt aus der Universität Paderborn in seinem Gastvortrag zum Thema „Research 2.0 – Wie Forscher das Web 2.0 nutzen“ aufgezeigt. Der Gastvortrag ist als Slidecast in Slideshare zu finden (Dauer 15 Minuten). In dem Gastvortrag spricht Wolfgang Reinhard u.a. über das Filterproblem und bezieht sich dabei z.T. auf seine Doktorarbeit zum Thema „Awareness“. Dabei spannend finde ich die Diskussion dazu, inwiefern programmierte Filter  (u.a. Recommender-Systeme) unseren Umgang mit Informationen tatsächlich erleichtern können und wie das Zusammenspiel zwischen den Anforderungen an die Informations-/Medienkompetenzen der Nutzer und an die Gestaltung solcher Systeme ausgelegt werden kann. Was meinen Sie dazu?