E-Portfolios

Veröffentlicht: Juli 22, 2011 in Abschlussarbeiten
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Mit dem Ende des Sommersemesters möchte ich nun die Abschlussarbeiten in Form von E-Portfolios, die im Rahmen des Seminars „Web 2.0 und die Gesellschaft“ (Kürzel und Hashtag: AW440) erstellt wurden, kurz vorstellen.

In diesem Semester haben Studierende E-Portfolios geführt, die sie mit beliebigen Web 2.0 Tools umsetzten konnten. Durch den Einsatz von E-Portfolios habe ich zwei Lehrziele verfolgt. Zum einem sollten die in der Lehrveranstaltung behandelten Themen (u.a. Enterprise 2.0, Politik 2.0, Journalismus 2.0) je nach persönlichem Interesse vertieft werden. Zum anderen sollte durch die Auswahl, Kombination und Anwendung von unterschiedlichen Tools die praktische Handhabung gelernt (u.a. Wie funktionieren unterschiedliche Tools?  Was sind die Unterschiede?) und die Sensibilisierung für Möglichkeiten und Grenzen von Web 2.0 gestärkt werden (u.a. Wie lassen sich meine Ideen umsetzen? Was muss im Punkto Copyrights beachtet werden?).

Um eine intensivere, persönliche Auseinandersetzung  und Vertiefung von Themen zu fördern, haben Studierende Mikroartikel zu ausgewählten Beispielen und mit abschließenden Diskussionsfragen zu jedem Thema fortlaufend geschrieben. Zusätzlich wurden in kleinen Gruppen ausgewählte Fallbeispiele in Form von anwendungsorientierten Konzepten ausgearbeitet.

Die Mikroartikel (Einzelarbeit) und die Fallbeispiele (Gruppenarbeit) waren die zwei Hauptbestandteile von E-Portfolios. Die abschließende Bewertung umfasste die Bewertung der einzelnen Mikroartikel, der kollaborativ ausgearbeiteten Fallbeispiele und der medialen Umsetzung von E-Portfolios.

Es gibt viele E-Portfolios, die erkennen lassen, dass Studierende persönlichen Interessen mit großem Engagement nachgehen konnten, eigene Ideen kreativ mit Web 2.0 Tools umsetzen konnten und die Zeit investiert haben, die Möglichkeiten von Web 2.0 zu entdecken.

Was mich am meisten freut ist, nach einer abgeschlossenen Lehrveranstaltung den Eindruck zu haben, dass die Studierenden etwas für ihr Leben mitgenommen haben, bisherige Praktiken in Frage gestellt oder geändert haben, auf neue Gedanken gekommen sind, und all das, was im Seminar gelehrt, gelernt und erlebt wurde, Interesse für die neue Sichtweise, die mit Web 2.0/Social Media verbunden ist, geweckt hat.

Ich bin mit der Leistung sehr zufrieden. Die Studierenden haben viel Zeit und Mühe aufgebracht, die neuen Konzepte zu verstehen und anzuwenden. (Einige haben jedoch den relativ hohen Aufwand als Kritikpunkt geäußert. Darüber schreibe ich aber mehr im nächsten Artikel, in dem ich die Evaluationsergebnisse diskutieren werde).

Aus den Gesprächen mit den Studierenden weiß ich, dass es manchmal viel Überwindung kostete, die gewohnte Vorgehensweise, sei es bei der Gruppenarbeit oder der bei der Kommunikation im Seminar, ad acta zu  legen und sich auf ein Neuland einzulassen. Es gab Studierende, die vor den Personen in der privaten oder beruflichen Umgebung die öffentliche Darstellung der eigenen Person und der eigenen Lernprozesse und Lernergebnisse rechtfertigen mussten. Es gab Studierende, die inspiriert wurden und andere inspiriert haben, in dem sie z.B. andere ermuntert haben, mit Wikis im Studium zu arbeiten. Alles in allem war es für mich sehr spannend, die spannenden Entwicklungen zu beobachten und zu begleiten.

An dieser Stelle möchte ich einige besonders gelungene Beispiele von E-Portfolios präsentieren:

E-Portfolios auf der Basis von Blogs (u.a. WordPress, Tumblr):

E-Portfolios auf der Basis von Wikis (u.a. Wikispaces, DokuWiki):

Vielen Dank an alle Studierenden für diese tolle Arbeit!

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