Enterprise 2.0 – – vernetzte Arbeitsprozesse im Unternehmen

Veröffentlicht: Mai 4, 2011 in Enterprise 2.0
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Am 19. April hat im Rahmen der Sitzung zum Thema „Enterprise 2.0“ ein Workshop mit Frau Silvia Luber (Time2Learn) stattgefunden. Frau Luber begleitet durch Beratung und Coaching den Wechsel von einem klassischen Arbeitsumfeld hin zu Aufgaben in einer virtuellen Umgebung in Unternehmen. Die Studierenden konnten somit umfassende Einblicke in die Praxis gewinnen und das Thema Enterprise 2.0 anhand interessanter Praxisbeispiele diskutieren.

Hier eine kurze Zusammenfassung von F. Luber:

In vielen Unternehmen der freien Wirtschaft aber auch in Organisationen und öffentlichen Einrichtungen spricht man heute von Enterprise 2.0. Was aber ist eigentlich damit gemeint und vor allem – hat dieser Begriff für die unterschiedlichen Nutzer die gleiche Bedeutung?

Einig sind sich wohl alle darin anzunehmen, dass  Enterprise 2.0 eine neue Qualität der Vernetzung von Arbeitsprozessen innerhalb einer Organisation darstellt,  was speziell durch den Einsatz von Internet-Technologien getragen wird. Das erklärte Ziel dieser Prozesse ist allerdings eine umfassende und intensivere Zusammenarbeit von Mitarbeitern im Unternehmen, mit Kunden, Geschäftspartnern, Dienstleistern oder Lieferanten basierend auf Sozial –Media-Tools . Dadurch entstehen völlig neue Ansätze z.B. zur Lösung von Herausforderungen im Tagesgeschäft, zur Gestaltung von Innovationsprozessen und des Wissensmanagements in der Organisation.

Unternehmensziele (stark verkürzt) lesen sich dann wie in den folgenden Beispielen:

  • Geschäfte in virtuellen Welten machen
  • Digitale Inhalte für den Kunden bereitstellen
  • Flexibilität in Geschäftsmodelle und Informationssysteme einbauen
  • Marketing und Markenkommunikation befördern

An dieser Stelle beginnen die Fragen vieler Akteure in Unternehmen und Institutionen, wie denn solche vernetzen kollaborativen Arbeitsprozesse eigentlich im Detail zu gestalten seien und welche Anforderungen auf die betroffenen Mitarbeiter zukommen?

Durch Erfahrungen aus der Praxis wird ganz deutlich, dass der kompetente Umgang mit den entsprechenden Tools der technischen Infrastruktur  allein nur ein Teil der Herausforderungen sein kann.

Wesentlicher sind wohl die Veränderungsprozesse, die die Menschen in ihrem sozialen Verhalten in der Arbeitsumgebung selbst betreffen.

Wie wirken sich firmeninterne Blogs auf den Umgang mit Wissen und Erfahrungen aus? Welchen Beitrag kann ein Firmenwiki bei Entscheidungsprozessen in Projekten leisten? Hilft eine interne Kommunikationsplattform tatsächlich dabei, eine moderne Kommunikationskultur zu etablieren?

Die Liste der Fragen kann mit Sicherheit erweitert werden und bietet Raum für interessante Diskussionen.

Ich bedanke mich herzlich für den interessanten Workshop und lade die Studierenden dazu ein, über die Kommentar-Funktion in diesem Blog mit F. Luber über weitere Aspekte von Enterprise 2.0 zu diskutieren.

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