Web 2.0 und sozialer Wandel

Veröffentlicht: Oktober 11, 2010 in Sozialer Wandel
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Im Seminar „Web 2.0 und die Gesellschaft“ haben wir uns heute im Rahmen der Einführung in Web 2.0 mit dem Begriff, mit dem Entstehungshintergrund, sowie der technologischen und der sozialen Dimension von Web 2.0 auseinandergesetzt. Im Vordergrund stand die Diskussion zu positiven und negativen Veränderungen in der Gesellschaft, welche durch Web 2.0 beeinflusst bzw. hervorgerufen werden. Die Studierenden bekamen von mir unterschiedliche Berichte, u.a. „Billige Blogger gesucht“, „Bank 2.0“, „Kampf um Stuttgart 21 tobt auch im Internet“, „Der Iran twittert plötzlich Morgenluft“, „Blog till you drop“,  „Zwillinge erfahren über Facebook vom Tod ihres Bruders“, „New York Times mit Stadtteil-Blogs“ oder „Die Medien haben versagt“, lasen diese und referierten kurz dazu, welche positive und negative Veränderungen Sie anhand des jeweiligen Beispiels festmachen konnten. Aufgrund der großen Teilnehmerzahl (29 auf der Anwesenheitsliste), kamen aber leider nicht alle zu Wort.  Aber, dafür haben wir doch Web 2.0 da! Jeder bekommt eine Möglichkeit, eigene Meinung zu äußern …

Die Hausaufgabe zur heutigen Sitzung besteht darin, zu diesem Blogartikel einen Kommentar zu schreiben. In dem Kommentar beschreibt jeder Studierender, der/die heute an der Sitzung teilgenommen hat, welche Potenziale und welche Risiken mit Web 2.0 verbunden sind. Ich freue mich sehr auf diese Kommentare 🙂

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Kommentare
  1. Das Web 2.0 bietet ein perfektes Zusammenspiel zwischen interaktivem Austausch von Informationen und Entertainment. Somit ist es möglich wichtige Angelegenheiten oft mit ein wenig Spaß verbinden zu können. Man bleibt außerdem immer auf dem neusten Stand bezüglich all dem was in der Welt und der nahen Umgebung.

    Das Web 2.0 hat die Gesellschaft total verändert und umstrukturiert. Der erste Anhaltspunkt bei vielen Tätigkeiten stellt eben diese Form der Kommunikation dar. Es ist egal, ob man Informationen sucht, Fernsehen schaut, Musik hört oder einfach mal „nachschaut“ wie es unseren Freunden geht. Dabei zeigt sich eine Art von Sucht, welche das Leben ohne Web 2.0 nicht mehr ermöglicht. Im schlimmsten Fällen kann es sogar dazu kommen, dass man wegen nicht Nutzung von diversen Diensten im Freundeskreis ausgegrenzt werden kann. Zu dem kommen oft auch viele Auseinandersetzungen, die auf der Grundlage von z.B. social networks basieren.

    Man sollte das Web auf jedem Fall mit Vernunft nutzen, denn alles was dort je auftaucht, bleibt im Endeffekt für immer dort. Über Geschmäcker sollte man zwar nicht sprechen, aber die ändern sich mit der Zeit – und im Web kann man sich schnell ein „eigenes“ Image bilden – doch man sollte vor allem bedenken, dass man sich durch nichtbedachte Nutzung des Webs vielleicht auch keinen Gefallen tut. Es ist nämlich bekannt, dass viele Arbeitgeber Profile auf Facebook, Studi etc. „durchchecken“ um die Seriosität eines zukünftigen Arbeitnehmers zu überprüfen.
    Also auf jedem Fall sollte man das Web mit Vernunft nutzen und die Grenzen zwischen Internet-Leben und Realität klar auseinander halten.

  2. Johannes Braun sagt:

    Es ist großartig, dass die Beschaffung und Verbreitung von Nachrichten und Information durch das Web 2.0 eine neue Dimension erreicht. Die Vernetzung über das Internet kann selbst von totalitären Regimen (Iran vs. Twitter) nicht unterbunden werden. Somit könnte man brhaupten, das Web 2.0 hilft der Menschheit ein wenig zusammen zu wachsen. Allein welche Potentiale in der Echtzeitvernetzung von verschiedenen Wissenschaftsstandorten stecken, ist enorm.

    Die Kehrseite ist natürlich eine Web-Gesellschaft. Es gibt eine StudiVZ Gruppe, die das sehr gut ausdrückt: „Wird der Begriff Freundschaft durch SVZ sinnentleert?“.

  3. Lina sagt:

    Durch das Web 2.0 können Netzwerke aufgebaut und erweitert werden. Dies wird schon jetzt sehr ausgiebig genutzt und wird sich in nächster Zeit sicher noch weiter verbreiten. Für Datenaustausch und -verbreitung einerseits und soziale Beziehungen andererseits ist es schon jetzt nicht mehr wegzudenken.
    Vor allem die nicht privat genutzten Anwendungen werden meiner Meinung nach rapide zunehmen, da auch Unternehmen und Bildungseinrichtungen die interaktive und dynamische Art des Internets für sich zu schätzen lernen, z.B. für Wissenscommunitys oder die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern verschiedener Standorte einer Firma.

    Auf der anderen Seite muss man natürlich auch die Risiken sehen. Viele User leben nur noch für das Internet, bauen sich eine komplette Zweitrealität auf und ziehen sich aus der realen Welt zurück. Dabei werden oft enorm viele Informationen preisgeben. Ich sehe dies insofern als gefährlich, weil für manch einen das Internetprofil schon wichtiger zu sein scheint als die wirkliche Person. Anstatt einen Menschen kennenzulernen, z.B. bei einem Vorstellungsgespräch, wird vorschnell geurteilt und es werden eventuell wegen seines Online-Auftritts falsche Entscheidungen getroffen.

    Es ist schwer eine rein positive oder negative Meinung über das Web 2.0 zu haben, da es enorme Vorteile und Potentiale, allerdings auch Risiken beinhaltet.

  4. Ilona Buchem sagt:

    Vielen Dank für die ersten drei Kommentare. Sie sind sehr interessant und es zeigen sich aus meiner Sicht mehrere Parallelen auf. Ich gehe zunächst auf zwei von denen auf.

    Die erste ist, dass alle drei Autoren Web 2.0 nicht mehr wegdenken können und wollen, weil es mehrere Vorteile vor allem für den Informationsaustausch und Vernetzung der Menschen untereinander bringt.

    Die zweite ist, dass Web 2.0 für junge Menschen auch eine Art von Sucht geworden ist.

    Adam Piekarski schreibt: „Dabei zeigt sich eine Art von Sucht, welche das Leben ohne Web 2.0 nicht mehr ermöglicht. Im schlimmsten Fällen kann es sogar dazu kommen, dass man wegen nicht Nutzung von diversen Diensten im Freundeskreis ausgegrenzt werden kann. Zu dem kommen oft auch viele Auseinandersetzungen, die auf der Grundlage von z.B. social networks basieren.“

    Johannes Braun berichtet über eine StudiVZ Gruppe, die reale Beziehungen im Web 2.0 Zeitalter in Frage stellt: „Wird der Begriff Freundschaft durch SVZ sinnentleert?“.

    Lina schreibt: „Viele User leben nur noch für das Internet, bauen sich eine komplette Zweitrealität auf und ziehen sich aus der realen Welt zurück.“

    Diese drei Aussagen finde ich sehr verblüffed. Stellt Web 2.0 ernsthaftes Risiko dar, dass reale Beziehungen und reale Idenität gegenüber der digitalen Welt in Hintergrund rücken? Wie sehen Sie das?

    • Ich finde das Web 2.0 unter Umständen ein großes Risiko darstellt. Ich persönlich habe es öffters erlebt, dass manche Menschen ihr Leben dadurch manipulieren; beispielsweise mithilfe von Fotos oder unwahren Aussagen.
      Man sollte auch Dienste wie „FarmVille“ betrachten. Es gibt Menschen, welche ihre Zeit nach Web 2.0-Spielen einteilen. Mit persönlich sind auch Fälle bekannt, wo man sich extra einen Wecker stellt, um die Getreide bei diesem Spiel einzusammeln. Ich denke, dass solche Situation die Gefahr sehr deutlich darstellt.
      Außerdem sieht man des Öfteren, vor allem bei jungen Menschen, eine Sucht nach Kommentaren oder „Freunden“. Es ist meiner Meinung nach nur so zu verstehen, dass nicht die Qualität, sondern die Menge an Kommentaren/Freunden einen gewissen Status im Internetleben schafft.
      Andererseits, und hier spreche ich aus eigener Erfahrung, kann man auch sehr viele Menschen kennenlernen, welche dann in der Realität zu Freunden werden. Ich habe übers Internet einige Menschen kennengelernt, mit denen ich mich bis heute regelmäßig treffe.
      Ich will damit unterstreichen, dass man eher in die Richtung gehen sollte, dass man aus Internetfreundschaften reale Freundschaften schafft und nicht umgekehrt!
      Ich möchte noch erwähnen, dass man für Web 2.0 gewisse Reife erreicht haben sollte und die neuen meist sehr attraktiven Dienste mit Vernunft benutzen sollte; Tut man es, so kann das Web 2.0 das Leben nur erleichtern – nicht erschweren!

    • „Stellt Web 2.0 ernsthaftes Risiko dar, dass reale Beziehungen und reale Idenität gegenüber der digitalen Welt in Hintergrund rücken?“

      Erstaunt bemerke ich erneut, welch verschiedene Perspektive Individuen – aufgrund ihrer ureigenen Erfahrungen – bezogen auf den gleichen Gegenstand einnehmen können.
      Dieses ansprechende Sammelsurium will ich noch ein klein bisschen erweitern bzw. vorangestelltem Zitat meine (Gegen-)These gegenüberzustellen:

      Über das Web 2.0/ digitalisierte Medien werden Beziehungen erst realisiert.

      Erläuterung:
      Vor meiner Aktivitäten im Social Web war ich weder körperlich auf BarCamps zugange, hatte keine bzw. keinen, mit dem ich sozialwissenschaftliche Thesen hätte diskutieren können und mir fehlte schlicht und einfach die Plattform, mich kommunikativ/ argumentativ üben zu können.

      Will meinen: Für mich gibt es keine Trennung in dem Sinne zwischen „real“ und „virtuell“. Ein einfach hinzugefügter „friend“ mit dem ich keinen kommunikativen Austausch pflege ist für mich so nutzlos wie gar keiner.
      Erst der Austausch der – sowohl real als auch virtuell, meist jedoch auf beide Arten im Wechsel – stattfindet stellt für mich persönlich einen Wert dar.

      Und mein Vermögen in diesem Sinne hat sich über das Social Web in den letzten zwei Jahren verzigfacht.

      Gute Nacht. 🙂

  5. Das Web2.0 hat viele Vorteile, aber wiederum auch viele Nachteile.Zum Einen gibt es sehr viele Tools , mit Hilfe derer man sehr effektiv, über das WWW, mit anderen schnell etwas Produktives schaffen kann, oder man bleibt mit Hilfe von Social Networks, mit seinen Freunden und Bekannten in Kontakt. Zum Anderen gibt es eben aber auch Nachteile, z.B. der Datenschutz. Man hört in letzter Zeit sehr viel über Datenskandale und das macht den Menschen schon etwas Angst, manche trauen sich nicht mal sich in Social Networks anzumelden, weil sie Angst haben ihren Job zu verlieren, ich persönlich bin der Meinung, dass man sich da nicht zu viele Sorgen machen sollte, aber man sollte schon ein wenig drauf achten.

    Im Großen und Ganzen würde ich sagen , dass das Web2.0 einen großen Einfluss auf unser Leben nimmt, egal in welcher Beziehung man es anspricht, daran merkt man auch die wachsende Bedeutung und die damit verbundenen Skandale und Neuentwicklungen.

    mfg

    Christoph Lemke

  6. Friederike sagt:

    Obwohl der Kurs erst zweimal stattgefunden hat, hat er mich in erster Linie ermutigt mehr von den Möglichkeiten des Web 2.0 aus zu schöpfen. Zum Beispiel ist Google docs wirklich sehr hilfreich wenn Gruppenprotokolle abgegeben werden müssen, vorher sind diese umständlich per E-Mail hin und her geschickt worden, jetzt können wir Verbesserungen sofort vornehmen.
    Gleichzeitig habe ich darüber nachgedacht, in wieweit die Nutzung aller möglichen Tools, Portale, Blogs ect. mein bisher (bewusst) sehr unauffälliges Profil verändert. Ob durch „wegklicken“ der Nutzungsbedingungen nicht doch irgendwann persönliche Daten abhandenkommen. Und da ich mir bisher keine zweite Identität zugelegt habe stehe ich dem auch immer noch vorsichtig gegen über.
    Ich denke schon, dass das Potenzial besteht vor dem Hintergrund der unbegrenzten Möglichkeiten des Webs die reale Welt aus den Augen zu verlieren. Der Suchtfaktor ist groß, und es gibt bereits Therapien gegen Internetsucht. Dennoch bin auch ich der Meinung wie Adam, man muss einen Vernünftigen Umgang damit finden. Soziale Netzwerke sind für mich mehr eine Unterstützung als eine Voraussetzung zum Kontakt halten zu (alten) Freunden. Denn Kontakt über Jahre aufrecht zu erhalten ist keine Frage der Vernetzung sondern des Wollens.
    Ein größeres Problem stellt für mich die immense Informationsflut dar. Denn in Zeiten in denen jeder seine Meinung und sein Wissen nach jeweiliger Laune online stellen kann, fällt es schwer zu entscheiden was zuverlässige Quellen sind. Für wissenschaftliche Recherchen ist es nahezu ungeeignet, da oft auch Dozenten und Professoren solche Quellen komplett ablehnen und nur gedruckte Publikationen gelten lassen. Andererseits wird auch hier der Zugang zu solchen Quellen erleichtert, wenn er auch meist kostenpflichtig ist.
    Wie in dem Artikel „Im Wahlkampf setzen Koch und Schäfer-Gümbel auf Twitter“ der im Seminar besprochen wurde ist es nicht sehr sinnvoll überall im Web 2.0 mit zuspielen wenn der Inhalt auf der Strecke bleibt.

  7. Alexandra Waschke sagt:

    Ja ich denke zu einem gewissem Maß sind reale Beziehungen am Beispiel der social networks schon in den Hintergrund getreten.
    Man telefoniert nicht mehr um jemanden zum Geburtstag zu gratulieren, man schreibt ihm einfach eine Nachricht auf die Pinnawand. Es ist unkomplizierter für einen selber „da man ja eh grad online ist“.
    Anstatt sich mit einer Person zu treffen, kann man mit allen seinen Freunden gleichzeitig in Kontakt treten und man ist immer up to date. Zudem kann ich während meine Freunde grade nicht online sind, mir die Zeit mit Spielen vertreiben.
    Dass sich darin Leute verlieren können und nur noch ihr Virtuelles Ich leben finde ich nicht sehr abwegig.
    Die Werbung vermittelt einem aber auch, dass man ein Leben ohne Anbindung an das Web 2.0 gar nicht mehr führen kann. Man kann sich ja kaum noch ein Handy usw. kaufen, dass nicht die Möglichkeit bietet sich jeder Zeit egal wo man ist ein zu loggen.
    Wenn man nicht grade daheim ist, dann hat man sein IPhone zur Hand, um anderen mit zu teilen was man gerade macht.

    Ob wir Social Networks wirklich brauchen, sei dahin gestellt. Es ist lustig, man kann Leute kennen lernen oder Freundschaften pflegen usw., jedoch sollte man die Realität dabei nicht aus den Augen verlieren und darauf achten was wir von uns wirklich jedem preis geben wollen.

    • Ralf sagt:

      Hmm, meine „echten“ Freunde rufen auch heute noch an zum Geburtstag, oder besser noch sie kommen vorbei. Ob ein Telefonat besser ist als eine Nachricht im Web muss jeder für sich selbst entscheiden.
      Ich finde es sehr praktisch mit vielen Menschen in Kontakt treten, vor allem aber in Kontakt bleiben zu können, auch wenn das nicht meine besten Freunde oder die wichtigsten Geschäftsbeziehungen sind.
      Die Trennung von „real“ und „virtuell“ habe ich aufgegeben. Was ist an einer Postkarte oder einem Telefonat realer als Statusupdates, E-Mails oder Blogeinträge?
      Sicher gibt es Nachrichten die ich lieber persönlich überbringe und erhalte, aber ich kann gut verstehen dass die Vorlieben hierzu auseinander gehen.

      Was mir am Web 2.0 so gefällt hatte ich kürzlich schon einmal gebloggt http://appelt.net/2010/09/wie-alles-begann/

  8. „Dosis sola facit venenum“ – Die Dosis allein macht das Gift, wusste vor mehreren hundert Jahren schon Paracelsus und daran hat sich m. E. bis in unsere moderne Wissensgesellschaft nichts geändert, oder?
    Chancen und Risiken sind doch nur die beiden Seiten der selben Medaille und eine Frage persönlicher Vorlieben und Neigungen.

    Die Herausforderung liegt wohl eher darin, zu erkennen, wann wer welche Grenze überschreitet – vielleicht auch nur, um Neuland jenseits des eigenen Horizonts zu entdecken…

    Viel Spaß beim lebensbegleitenden Studieren und Probieren!

  9. Meiner Meinung nach hat das Web 2.0 wirklich ein paar praktische Vorteile aber auch ein paar gravierende Nachteile, sodass sich beides mehr oder weniger in der Waage hält.

    Da wären die völlig neuen Kommunikationsformen, welche es ermöglichen viel schneller (teilweise fast zeitgleich) an neues Wissen zu gelangen, sei es nun via RSS-Feeds, Microblogs oder auch Unterwegs mit den neuen Smartphones, welche Programme für Web 2.0 Dienste anbieten. Diesen Effekt finde ich sehr gut, zumal sie die Macht der Masse stärken. Beispiele sind hier die blutigen Niederschlagungen der Demonstrationen im Iran oder aber auch Stuttgart 21. Ein, wie ich finde, für die Demokratie tolles Instrument! Die Kommunikation ist viel direkter geworden und „fast“ jeder kann daran teilhaben. Hier muss allerdings auch die Frage erlaubt sein, will der Einzelne das überhaupt immer alles wissen? Meiner Meinung nach produziert das Web 2.0 mit seinen Individuen teilweise auch ganz schön viel Müll.

    Einen ganz gravierenden Nachteil finde ich den Datenschutz (siehe Facebook oder Google Street View in Deutschland). Menschen offenbaren sich ja quasi schon im Internet und teilen anderen freiweillig oder unfreiwillig alles über ihr Leben mit. Nicht umsonst gibt es schon seit einiger Zeit (vorallem in den USA) die Debatte über Identitäts-Diebstahl im Internet.

    Was ich schade finde ist das bei dem ganzen WOW Effekt von Web 2.0 die Benutzerfreundlichkeit ziemlich leidet. Viele Dienste nutzen AJAX, bieten sich mit hübschen Internetauftritten an, zeigen flashy icons (wobei das inzwischen schon wieder zurückgegangen ist) und nutzen überhaupt Programmiersprachen die den Zutritt zu Ihren Diensten erheblich erschweren. Klar, wenn ich einen modernen Browser habe wird es keine Probleme geben, aber was ist mit Menschen die Screenreader oder Braille-Tastaturen benutzen? Die werden leider viel zu häufig vergessen im Web 2.0.

    Letztlich ist für mich die Frage wie lange es das Web 2.0 noch geben wird und wann es einen nächsten Sprung hin zum „Web 3.0“ semantischen Web geben wird, wo die Computer die Daten logisch verarbeiten und mit Ihnen arbeiten können, geben wird. Die Rechenleistung von Supercomputern soll dafür 2020 zur Verfügung stehen und bei „normalen“ PCs soll ca. 2030 soweit sein. Bis dahin ist noch viel Zeit für die nächste Blase oder eine weitere Neuentwicklung des Internet, die dann mit neuen Vor- und Nachteilen auf uns zurollt.

  10. Felix Schulze sagt:

    Das Web 2.0 hat meiner Meinung nach viele Vorteile. Um ein paar zu nennen:
    – Freie Meinungsäußerung (auch aus Ländern wo dies sonst nicht möglich ist)
    – „Kostenlose“ Kommunikation, die zusätzlich ortsunabhängig ist
    – Informationen die sonst untergehen oder gar nicht erst veröffentlicht werden
    – und vieles mehr
    Aber es entstehen auch viele Risiken:
    – Wahrheitsgehalt einer Äußerung oft nicht überprüfbar
    – Datenschutz – was passiert mit meinen Daten, wer kann alles mitlesen, wie kann ich gegebenenfalls Daten wieder löschen?
    – Mobbing sehr einfach möglich
    – Ausgrenzung aus der realen Welt kann stattfinden

    Ich finde es sollte viel früher damit angefangen werden Menschen über die Vor- und Nachteile des Webs aufzuklären. Besonders Kinder und Jugendliche gehen viel zu häufig leichtfertig mit persönlichen Informationen und Daten um. Aber dies trifft auch häufiger auf „Erwachsene“ zu.

  11. Christoph Hase sagt:

    Potenziale im Web 2.0

    Im Web 2.0 kann man ständig im Kontakt zu sehr vielen Personen stehen und diese wiederum in Kontakt zu einem Selbst. So können wichtige Informationen schnell ausgetauscht werden.
    Via „Live-Dokumente“ wie Google Docs oder Windows Live Office können mehrere Personen gleichzeitig an demselben Dokument arbeiten und sich gegenseitig kommentieren.

    Risiken im Web 2.0

    Es entsteht eine Flut von unwichtigen Informationen, wie bei Facebook diese Nachrichten über die Spielstände bzw. Antworten sinnfreier Umfragen meiner Freunde.
    Die Freundschaften bei StudiVZ oder Facebook sind bei den meisten Freunden nur Scheinfreundschaften. Man ist zwar mit vielen Leuten befreundet jedoch hat man im realen Leben mit den meisten von Ihnen nicht viel zu tun. Ein Bsp. ist das man x Leuten via Web 2.0 zum Geburtstag gratuliert, jedoch nie persönlich.
    Viele Leute stellen ihr ganzes Leben online und das auch noch für alle User zugänglich, nicht nur für die Freunde.
    Weiterhin ist der Datenschutz bedenklich, denn nur weil in Deutschland vielleicht hohe Datenschutzrichtlinien gelten, müssen diese ja nicht auf der ganzen Welt eingehalten werden.

  12. Hendrik Höcke sagt:

    So langsam wird es schwer sich nicht zu wiederholen 🙂

    Jede technologische Neuerung die zu einer Änderung des sozialen Verhaltens führt hat Vor- und Nachteile. Jede dieser Neuerungen wird seine Befürworter und seine Gegner haben. Das war mit der Einführung des Telefons des Fernsehens des Internets der ersten E-Mail und dem Ebook so warum sollte das mit den Web 2.0 anders sein?
    Immer besteht die Gefahr das Menschen sich aus ihrer natürliche Umgebung zurückziehen und emotional „Verwahrlosen“, secound life ist dafür -meiner Meinung- das beste Beispiel. Ein völlig abgeschotteter Wirtschaftskreislauf in dem sich Leute komplett anders verhalten als im echten Leben, ihre Phantasien ausleben für die im wahren Leben kein Platz ist oder die von der Mehrheit der Gesellschaft nicht akzeptiert werden.
    Somit sind Web 2.0 Dienste auch immer eine Chance für Menschen denen das Leben außerhalb zu schwer fällt, auch wenn das etwas traurig ist.

    Wenn man über das Web 2.0 spricht fällt auch irgendwann der Name Wikileaks, eine „whistle blower“ Webside. Der Dienst den Wikileaks anbietet zeigt das in meinen Augen größte Problem vom Web 2.0 und dem Internet generell. Datenschutz und die Verifizierung von Informationen im Netz, ist so schwer und kompliziert geworden das es die Frage nach Vor und Nachteilen von Diensten wie Facebook völlig in den Schatten stellt. Niemand -nicht einmal wikileaks selber- kann feststellen ob die Informationen die sie zugeschickt bekommen echt oder eine Fälschung sind, trotzdem glaubt jeder erst einmal das was die Leute dort veröffentlichen. Genau so verhält es sich auch mit einer Vielzahl von Artikeln auf Wikipedia ein Problem welches die Entwickler Gott sei Dank erkannt haben und alles versuchen um Informationen zu verifizieren.
    Aber wie verhält es sich mit dem Datenschutz im Web 2.0, ich kann heute ja nicht ein mal mehr bei Lidle mit meiner EC Card bezahlen ohne das ein großes Institut davon Wind bekommt was ich gekauft habe. Wie sollen dann meine persönlichen Daten im sozialen Netz oder auf einer Verkaufsplattform sicher sein? StudiVZ macht es vor das man trotz „TÜV geprüfter“ „Sicherheit“ jederzeit angreifbar ist und allein die Zeit bestimmt wann der erste Datengau bei Facebook öffentlich wird oder passiert.
    Aber was passiert mit diesen Daten? In erster Linie werden sie gesammelt, nach der Devise „erst mal haben“, dann werden sie ausgewertet, was für Musik mag ich, wo kaufe ich Online ein und was, wie oft surfe ich auf diese Nachrichtenseite und welche Artikel interessieren mich am meisten was suche ich bei Google, welche Reise in welches Land buche ich wo online. Nachdem das alles ausgewertet ist bekomme ich personalisierte Werbung, suche ich 3 Tage lang bei Google nach Campinggaskocher hab ich die nächsten zwei Wochen in jedem GoogleAd die besten Campinggaskocher zu stehen, deutlicher kann mir ein Unternehmen nicht zeigen wie es mit meinen Daten umzugehen gedenkt. Danach meldet sich vielleicht mal eine Bundesbehörde beim Datensammler, einer meiner Freunde im social Net ist auffällig oft auf Videos von Demonstrationen zu sehen. Also her mit meiner digitalen Akte, zusammen mit den Daten die im Zuge des ELENA Verfahrens von mir gesammelt werden hat die Behörde schon mal alles was sie braucht um mich und meinen bisherigen Wertegang von der ersten Krankschreibung bis zum letzten Kinobesuch zu kennen.

    Ich suche also Campinggaskocher und habe einen auffälligen Freund, eine Auswertung weiterer Daten meiner Digitalen Akte bescheinigt der Behörde „Linkes Spektrum“ also potenzieller Straftäter. Es dauert nicht lange da werden auch meine E-Mails vom Suchgiganten eingefordert oder gleich nach Schlagworten gefiltert. Kotze ich mich auch nur in einer Mail über die Obrigkeit aus oder erkläre die jetzige Regierung für „abschaffungswürdig“ habe ich übermorgen Hausbesuch.

    Ich kann das jetzt noch ein wenig weiter spinnen und sicher ist es hier und da zugespitzt. Aber klar ist doch das ich im Moment überhaupt keine Verfügungsgewalt über die von mir veröffentlichten Daten habe und sich Firmen wie Facebook, Google oder StudiVZ das Recht herausnehmen auch nach einer von mir initiierten Löschung meiner Daten damit weiter zu arbeiten.
    Das Netz vergisst nie!

    Grüße
    Hendrik

  13. Sebastian K. sagt:

    Ich schließe mich den meisten Meinungen meiner Vorposter an, dass Web 2.0 viele Vorteile aber auch Nachteile besitzt.
    Auch ich benutze täglich das Web 2.0 und schätze seine Möglichkeiten, sei es auf meinen PC oder meinen Handy. So Kommuniziere ich zum Beispiel mit meinen Freunden über Sozial Network Seiten oder auch über das Handy mittels Skype, nutze Wikipedia, You Tube usw.
    Einige Nutzer übertreiben es jedoch mit der Nutzung des Web 2.0 und sind so täglich mehrere Stunden online und an den verschiedensten Seiten angemeldet. Dadurch vernachlässigen sie ihre Umgebung und leben so meistens in ihrer Online Realität.
    Durch das Internet wird es auch immer wichtiger darauf zu achten welche Spuren man im Internet hinterlässt und sich so nicht einen schlechten Onlineruf aufbaut, der einen zum Beispiel die Aussicht auf einen Job versperrt, da der Chef den Namen auf den verschiedensten Seiten in einem schlechten Zusammenhang gefunden hat. Da sich diese Spuren meistens schlecht löschen lassen ist es wichtig, dass man aufpasst welche Daten man von sich freigibt und auf welchen Seiten man seinen Onlinefingerabdruck hinterlässt.
    Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Web 2.0 eine großartige Sache ist aber man sollte immer auf seinen gesunden Menschenverstand achten wenn man im Internet unterwegs ist.

    Ein toller Bericht über dieses Thema „Spuren im Netz“:
    http://www.prosieben.de/tv/galileo/videos/clip/32833-spuren-im-netz-1.2087205/

  14. Web 2.0 ist eine Technologie, die unser heutiges Leben stark beeinflusst hat.
    Man geht nicht mehr so oft in Fachgeschäfte einkaufen, da man im Internet fast alles bekommt, was man braucht. Ob Amazon, Ebay oder sonstiges. Man müsste das Haus theoretisch nicht mehr verlassen, da man sich aus dem Internet heraus alles bestellen und liefern lassen kann. ABER wenn man dies täte würde man sozial verkümmern, also Social Networks, um mit Freunden in kontakt zu bleiben. Ach und Xing um beruflich sich vermitteln zu können. Naja und bei soviel Kommunikation und Shopping, muss man auch mal entspannen. Entertainment 2.0 ist die Antwort ! Youtube, Veoh, MyVideo, Maxdome, iTune und Co.
    Ob Filme, Podcasts, Radio, TV, Musik…. Alles ist möglich und somit der entspannte Abend gesichert. UND wenn man dann noch beruflich auf 2.0 umsteigt könnte man ja einfach einen Job im Internet betreiben ! Blogging… beruflich ! Warum nicht?!
    Somit ist das komplette alltägliche Leben = WEB 2.0 !!!
    Das ist alles ganz toll ! DOCH man erkennt sofort das negative !
    Es ist die Versuchung und Bequemlichkeit, alles von zu hause aus tun zu können und somit sein ganzes Leben preis zugeben und eventuell sogar abhängig zu werden.
    Ein weiterer negativer Punkt ist der Datenschutz. Man hört immer wider von
    Phishing, Spam, Trojaner, Schadsoftware, usw. dadurch werden viele Menschen
    verunsichert.
    Man sollte begeistert aber in Maßen mit dem Web 2.0 umgehen, um dem nicht zu verfallen.

    MfG

  15. J.-P. Thurk sagt:

    Ich möchte in diesem Kommentar mein Hauptaugenmerk auf die Medien richten und wie diese durch das Web 2.0 beeinflusst werden. Vor allem durch den Artikel „Die Medien haben versagt“, aber auch durch eigene Beobachtungen habe ich mich zu diesem Thema entschieden. Dieser Kommentar spiegelt hierbei nur meine Sicht und Meinung wider.

    Anfangen möchte ich mit einer kurzen Beschreibung der Situation vor dem Web 2.0. Die Medien wurden von der Bevölkerung als „Wahrheitssager“ wahrgenommen. Alles was in der Zeitung steht, muss auch stimmen. Vor allem durch die Aufdeckung von politischen Skandalen wurde von den Medien dem Publikum suggeriert, dass die Medien nicht mit Politikern oder Unternehmen zusammenarbeiten.
    Durch das Internet und später Web 2.0 kamen, wie im oben genannten Artikel, die wahren Umstände immer öfter ans Tageslicht. Heut zu Tage sind die Menschen nicht mehr so leichtgläubig und lassen sich auch nicht mehr so leicht manipulieren wie früher. Dies sehe ich als klare Verbesserung, welche durch das Web 2.0 erreicht wurde. Außerdem finde ich es gut, dass es nun eine Art Kontrolle der Medien gibt.

    Ein weiterer Effekt auf die Medien ist mit Sicherheit die Schnelllebigkeit der Informationen. Jeder versucht als erster die neusten News zu bekommen. Dies artet dabei so weit aus, dass sogar ungeprüfte Äußerungen von Twitter übernommen werden. Twitter scheint sich im Rennen um Informationen als Zitierbare Quelle langsam zu etablieren. Sehr skeptisch betrachte ich diesen Verlauf, da ich befürchte, dass somit Twitter misbraucht werden könnte um Fehlinformationen zu verbreiten. Dabei könnten die Folgen der Fehlinformationen ungeahnte Maße erreichen.

    Des Weiteren fällt mir immer wieder auf, dass die Artikel im Internet immer häufiger Rechtsschreibfehler, Grammatikfehler und andere Fehler aufweisen. Dies ist aus meiner Sicht dem immer schneller werdenden Verfassen der Texte geschuldet. Hier würde ich mir wünschen, dass die seriösen Nachrichtenagenturen sich die Zeit nehmen einen Vorfall sorgfältig zu recherchieren und den Artikel vernünftig zu schreiben. Ich persönlich lese die neusten Nachrichten lieber gut aufgearbeitet als schnell hin gepfuscht.

    Zusammenfassend stelle ich fest, dass das Web 2.0 durchaus positive Effekte auf die Medien hat, aber auch Gefahren birgt. Diese Gefahren zu minimieren sehe ich als eine der zukünftigen Aufgaben der Medien. Vom Leser erwarte ich hingegen, dass er akzeptiert, dass gute Artikel nicht 5 Minuten nach bekannt werden eines Ereignisses fertig sein können. Hier ist sicher der Ansatz über Newsticker eine Möglichkeit schnell Informationen zu liefern, welche dann später fundiert aufgearbeitet in einem kompletten Artikel aufgearbeitet werden.

  16. Meines Erachtens wurde alles Wesentliche zur obigen Frage hier bereits mehrfach wiederholt.

    Fazit: Das Web 2.0 bietet große Chancen in der Kommunikation und Teilhabe, aber auch Risiken des Datenschutzes und der Oberflächlichkeit treten neu auf.

    Jede Medaille hat bekanntlich immer noch 2 Seiten…

  17. Moritz Gödrich sagt:

    Eine der großen Chancen von Web 2.0 ist sicherlich die Möglichkeit jedem Anliegen, egal welcher Art, Bedeutung und Größe eine Platform zu bieten. Auf diese Weise entsteht ein bunter Mix aus verschiedensten Denkrichtungen und Meinungen.
    Auch hinsichtlich sozialer Kontakte nimmt Web 2.0 enormen Einfluss auf Menschen. Leider sehe ich dieser Entwicklung eher kritisch entgegen, da die meisten dieser Kontakte wohl sehr oberflächlich sind und qualitativ niemals Kontakte im wahren Leben ersetzen können. Web 2.0 birgt jedoch die Gefahr eine Fülle an „virtuellen“ Kontakten zu knüpfen und die Kontakte des wirklichen Lebens zu vernachlässigen

  18. Nadine Schönfeld sagt:

    Auch ich sehe sowohl positive als auch negative Aspekte des Web 2.0.

    Natürlich bietet das Internet sehr viele Möglichkeiten der Kommunikation und Informationsbeschaffung.
    Die Aktivität in sozialen Netzwerken finde ich persönlich praktisch, um Menschen kennenzulernen, die die eigenen Interessen teilen und mit denen man sich dahingehend austauschen kann. Natürlich können aus sporadischen Kontakten im Internet auch Freundschaften entstehen. Dennoch bin auch ich der Meinung, dass man sehr wohl zwischen wahren Freunden und Internet-Kontakten zu unterscheiden wissen sollte.

    Einen großen Vorteil bietet das Web 2.0, wenn man die Geschwindigkeit und den Komfort beim Informationsaustausch betrachtet – ob privat, für die Uni oder im Beruf.
    Allerdings wird hier auch eine große Abhängigkeit deutlich. Es besteht beispielsweise ein regelrechter Zwang, nahezu täglich seine E-Mails abzurufen und zu beantworten, da der Absender doch meistens von einer zeitnahen Antwort ausgeht und dies für selbstverständlich hält.

    Die Nutzung des Internets für verschiedenste Zwecke hat in den letzten Jahren extrem zugenommen und ich bin gespannt, was uns in Zukunft noch erwarten wird.

  19. Oliver Kettmann sagt:

    Ich kann mich meinen Vorredner nur anschließen, das Web 2.0 bietet unglaubliche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung und Mitbestimmung im Netz. Andererseits sollte eine gewisse Vorsicht bei der Verbreitung von persönlichen Daten und Information gewahrt werden. Sonst kann es sein, dass die unendlichen Möglichkeiten schnell ein sehr faden Beigeschmack erhalten, wenn eigne Daten missbraucht werden und somit persönlicher Schaden entsteht.

  20. Mike Pias sagt:

    Web 2.0 bietet enorm große Potenziale im Bereich der Kommunikation. Informationsaustausch wird durch das Internet meist beschleunigt und vereinfacht. Dies bietet – wie meine Vorredner bereits erörterten – Vor- und Nachteile. Dabei möchte ich mich auf einen einzelnen Punkt konzentrieren, nämlich Informationsbeschaffung (Politik) am Beispiel Stuttgart21.

    Vorteile:
    – Web 2.0 schafft Transparenz
    – Bildungen von Interessengemeinschaften werden vereinfacht
    – Alle Meinungen können eine Plattform finden (nicht so in der Tagespresse)

    Nachteile:
    – Datenschutz
    – Aufgrund der Anonymität im Internet werden Diskussionen schneller emotional und somit weniger konstruktiv
    – Evtl. Informationsüberfluss

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